Mama – Fitness Challenge 2019

Frau beim Joggen

Mama – Fitness Challenge 2019

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Sechs Monate nach der Geburt meiner Tochter, bin ich noch weit davon
entfernt, was in den Sozialen Medien als #afterbabybody bezeichnet wird.
Zwar bin ich was Dellen und Dehnungsstreifen angeht, ziemlich verschont geblieben, trotzdem stört mich mein kleines Bäuchlein, das einfach nicht
zurückgehen möchte, genauso wie meine Oberschenkel. Die zwar nie wirklich dünn aber doch um einiges weniger und durchtrainierter waren.
Mir ist zwar bewusst, dass mein Körper wahrscheinlich nie wieder so aussehen wir wie früher, aber das muss er auch nicht. Dorthin will ich ehrlich gesagt auch nicht mehr, da sich der Preis den ich dafür gezahlt habe nicht lohnt.  

Vor meiner ersten Schwangerschaft war ich ziemlich fit und durchtrainiert.
Trotzdem war meine Beziehung zum Sport nicht gerade harmonisch,
im Gegenteil, ich würde sie sogar eher als krankhaft bzw. zwanghaft bezeichnen.

©vorstadthipster0711

Sportsucht – meine Vorgeschichte

Vor noch nicht allzu langer Zeit klingelte mein Wecker jeden morgen um 5.00 Uhr, um 6.20 Uhr stand ich bereits seit 40 min. auf dem Crosstrainer (einer sehr bekannten Fitnesskette bei der man 24h rund um die Uhr trainieren kann),
danach folgten weitere 45 min. Krafttraining an verschiedenen Geräten.
An einem Tag Beine und Po, am nächsten Tag Arme und Oberkörper,
immer abwechselnd.  …jeden Tag.

Anschließend verbrachte ich die nächsten 10 h an meinem Schreibtisch am Arbeitsplatz.

Zu Hause angekommen, wurden zu allererst die Pumps gegen Laufschuhe getauscht und ein 10 km Lauf, durch die Stuttgarter Weinberge absolviert.
So sah mein Tag aus,

damals…

Bis mein Körper mich zur Ruhe zwang.
Diagnose Burnout, gepaart mit Panikattacken.
…Aber darüber soll es in diesem Beitrag nicht gehen, vielleicht berichte ich ein anderes Mal über meine Sportsucht, ihr Folgen und wie ich sie überwinden konnte.

Ciao Körperwahn – Endlich bin ich angekommen  

Nach beiden Schwangerschaften und meinem Dasein als Zweifachmama,
bin ich jedoch ausgestiegen,
…aus dem Körperwahn
bin angekommen,
mehr denn je,
…und habe Ciao gesagt. Ciao zu einer krankhaften Beziehung zu meinem Körper und zu meinem Gewicht.
Ciao zu exzessiven Sporteinheiten und meiner Einstellung der Nahrungsaufnahme gegenüber.
Mein Körper, hat EIN -nein sogar gleich ZWEI- Wunder vollbracht,
mein Körper war für mehr als 9 Monate ein Ort der Geborgenheit,
ein Zuhause,
für zwei ganz wundervolle Menschlein.
Mein Körper hat in kurzer Zeit einfach wahnsinnig viel geleistet,
…leisten müssen,
auf das ich wirklich stolz sein kann.

Selbstliebe und der Drang nach Veränderung

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen,
heißt für mich aber auch nicht stehen zu bleiben,
aufzuhören an sich zu arbeiten
und nicht den Drang verspüren zu dürfen, sich verändern zu wollen,
wichtig ist nur –für wen und warum – wir uns verändern wollen. .

Auch wenn ich nie wieder an den Punkt anknüpfen möchte an dem ich vor meiner Schwangerschaft angekommen war, habe ich einen Entschluss gefasst.
Ich möchte wieder fitter werden!
…weil ich merke, wie ich von Tag zu Tag immer mehr einroste.
…weil ich mehr will, wie Rückbildungsgymnastik und Kinderwagen schieben.
…weil Sport (in gesundem Maße) gut tut und gesund ist.
…weil ich mir vorgenommen habe, wieder regelmäßig zu Laufen, vielleicht sogar
wieder an einem Halbmarathon teilzunehmen. …irgendwann! …vielleicht!


Diagnose Rektusdiastase
– der Spalt im Bauch

Aber bis zum Wohlfühlkörper ist noch ein langer Weg, der von mir in den nächsten Wochen und Monaten sehr viel Disziplin einfordern wird.
Zwar ist mein Beckenboden soweit wieder in Ordnung, da ich auch während meiner Schwangerschaften regelmäßig Pilates und Yoga gemacht habe.

Aber wie viele andere Mamas, leide auch ich unter Rückenschmerzen, vom vielen Tragen und leider auch unter einer * Rektusdiastase.
Einem  Spalt zwischen den geraden Bauchmuskeln, den ich erst schließen muss, bevor ich wieder mit regelmäßigen Laufeinheiten anfangen kann.
Und das geht eben nur mir sanften, gezielten Rückbildungsübungen und sehr viel Disziplin.

Für Mamas wie mich, die vor ihrer Schwangerschaft sehr viel Sport getrieben haben, ist solch eine Diagnose natürlich sehr ernüchternd. Ich selbst muss gerade erst einmal lernen, dass weniger manchmal doch einfach mehr ist.

Wieso ein richtiger Rückbildungskurs wichtig ist

Viele Mütter die nach der Geburt schnell wieder fit sind, denken oftmals der Gang ins Fitnessstudio würde ausreichen um schnell wieder dort anknüpfen zu können wo sie vor der Schwangerschaft aufgehört haben. Diese Einstellung kann allerdings fatale Konsequenzen mit sich ziehen, da bestimmte Übungen nach einer Geburt tabu sind und  Spätfolgen wie z. B. eine Gebärmuttersenkung oder Inkontinenz mit sich bringen können …und dann sind bestimmte Sportarten auf Dauer überhaupt nicht mehr möglich.
In einem Rückbildungskurs werden dagegen gezielt Übungen gezeigt, die konkret auf Mütter nach der Geburt zugeschnitten sind. Allerdings wird es nicht ausreichen die Übungen 10  Wochen lang  60 min. durchzuführen.
Wichtig ist, dass ihr auch Zuhause konsequent dran bleibt.
Momentan versuche ich mind. 3 x wöchentlich zu Hause verschiedene Übungen zum schließen der Diastase durchzuführen. Im Netz gibt es hierzu viele gute Anleitungen, z. B. hier: * Die Besten Bauch- und Beckenbodenübungen
von * Mama-Moves.

Da ich vom vielen Tragen starken Schmerzen im Schulter- und Nacken- sowie   im Lendenwirbelbereich habe, baue ich zusätzlich noch Übungen für einen starken Rücken in mein Workout mit ein.

Gute Übungen für einen starken und gesunden Rücken
findet ihr hier bei * 21run:
15 einfache Rücken-Übungen, für die jeder Zeit hat  

Meine Mama – Fitness Challenge 2019

Ich habe mir als Ziel gesetzt, bis Mitte des Jahres wieder richtig Sport machen zu können und bestenfalls im Herbst wieder mit dem Lauftraining anzufangen.

Ich werde zwischendurch berichten und euch über den aktuellen
Stand am LAUFEN halten.

Für alle die es nicht abwarten können und bereits jetzt mit dem Lauftraining anfangen wollen. Gibt es ebenfalls bei * 21run tolle Trainingspläne,  die sowohl für Laufanfänger als auch für erfahrene Läufer, die ihre Zeit optimieren wollen geeignet sind. Schaut vorbei.

Frau beim Joggen
© vorstadthipster0711

 


Bis dahin werde ich euch weiterhin mit leckeren Rezepten und DIY versorgen.

Viele Grüße eure Nina



*Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund von Verlinkungen

Ein Kommentar zu “Mama – Fitness Challenge 2019

  1. Beim „Bauchmuskeltest“ in meiner ersten Schwangerschaft war der von Dir genannte Abstand bei mir sehr groß. Ich habe zwar vor der Schwangerschaft Sport gemacht, aber nicht extrem. Nachdem mein erstes Kind ca. 6 Monate alt war, habe ich mit Bauchtanzunterricht angefangen. Bei dem Test in der 2. Schwangerschaft (3 Jahre später) war der Abstand im grünen Bereich. Heute sind meine Kinder 23 bzw. 20 Jahre alt. Sport ist nach wie vor wichtig für mich. Einen Halbmarathon werde ich in meinem Leben nicht laufen können. 5 km, teil joggen, teils schnelles gehen, sind bei mir Maximum. Aktuell bin ich wegen meiner OP letzte Woche sportlich ausgebremst. Mein heutiges Gewicht ist wieder wie vor den Schwangerschaften. Zwischen letzter Schwangerschaft und heute war es mal ziemlich im Keller.

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